AAC-Rastatt


Von Oktober bis Ostern lautet eine allgemeine Faustregel beim Thema Winterreifen, wenn es darum geht, in welchem Zeitraum man diese fahren sollte.

Temperaturen unter zehn Grad plus, spätestens unter sieben Grad machen Sommerreifen quasi unbrauchbar, denn das Gummi verhärtet so stark, daß die Haftung gegen Null geht. Die thermoelastische Gummimischung von Winterreifen baut bei Kälte deutlich mehr Haftung auf als ein Sommerreifen. Das bedeutet mehr Stabilität und kürzere Bremswege. Selbstverständlich gilt das natürlich erst recht auf Eis und Schnee. Die Traktion von Winterreifen auf verschneiten Straßen übersteigt die von Sommerreifen um ca. 50 Prozent, in Kurven geben sie rund 35 Prozent mehr Seitenstabilität und auch der Bremsweg fällt rund 30 Prozent kürzer aus.

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Reifenlabel

Reifen-Kennzeichnungspflicht ab 01.November 2012

Eine neue EG-Verordnung verlangt ab dem 01. November 2012 die Kennzeichnung von Reifen im Hinblick auf Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und Rollgeräusche (Verordnung (EG) Nr. 1222/2009).

Diese Initiative resultiert aus einem Vorschlag der EU-Kommission von 2008. Sie ist Teil des Aktionsplans für Energieeffizienz, der die Energieleistung von Produkten, Gebäuden und Dienstleistungen verbessern soll, um den Energieverbrauch bis 2020 um 20% zu reduzieren. Die EU hat bereits ein System für die Kennzeichnung von Elektro-Haushaltsgeräten wie Kühlschränke, Waschmaschinen oder Fernseher geschaffen, um die Europäer besser über die Höhe ihres Energieverbrauchs zu informieren. (Quelle: Europäische Kommission)

Farbige Skalen klassifizieren den Rollwiderstand und das Nassbremsen. Note A ist hier die Bestnote. (Quelle: Wikipedia)